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Craniosacral Therapie bei Rückenproblemen


Rückenprobleme können sich sehr unterschiedlich zeigen. Schmerzen, Verspannungen oder Bewegungseinschränkungen können verschiedene Ursachen haben und den Alltag unterschiedlich stark beeinflussen. Neben der medizinischen Abklärung und Behandlung kann die Craniosacral Therapie ergänzend eingesetzt werden.
Wie Rückenprobleme entstehen können Rückenprobleme können unterschiedliche Ursachen haben. Veränderungen an Muskeln, Gelenken, Wirbelsäule oder Bandscheiben können ebenso eine Rolle spielen wie einseitige Belastungen, Bewegungsmangel oder Überlastung. Auch ein Bandscheibenvorfall kann Beschwerden verursachen, etwa wenn Nervenstrukturen gereizt oder unter Druck gesetzt werden. Gleichzeitig können Veränderungen an den Bandscheiben bestehen, ohne Beschwerden auszulösen. Psychosomatische Dimension Rückenbeschwerden entstehen und entwickeln sich im Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Neben körperlichen Veränderungen können auch Stress, emotionale Belastungen, Sorgen oder anhaltende Anspannung eine Rolle spielen. Ebenso können Bewegung, Schlaf, persönliche Erfahrungen und die individuelle Lebenssituation Einfluss darauf haben, wie Beschwerden wahrgenommen und bewältigt werden. Diese Zusammenhänge sind individuell und bedeuten nicht, dass Rückenbeschwerden „nur psychisch“ sind. Vielmehr geht es darum, den Menschen mit seiner körperlichen und persönlichen Situation als Ganzes zu betrachten. Craniosacral Therapie bei Rückenproblemen Craniosacral Therapie kann bei Rückenproblemen ergänzend zur medizinischen Behandlung eingesetzt werden. Im Mittelpunkt steht dabei nicht allein die schmerzende Region, sondern der Mensch in seiner Gesamtheit. Mit achtsamen Berührungen und manuellen Impulsen werden Spannungen und Bewegungseinschränkungen wahrgenommen und behandelt. Dabei werden die Selbstwahrnehmung und die körpereigene Regulation unterstützt. Rückenbeschwerden können mit unterschiedlichen Belastungen und Spannungsmustern verbunden sein. In der Behandlung wird deshalb nicht nur der Rücken betrachtet, sondern auch, wie der gesamte Körper auf Belastung reagiert und welche Ressourcen zur Verfügung stehen.
Ziel ist es, die Selbstregulation zu unterstützen, die Körperwahrnehmung zu vertiefen und einen bewussteren Umgang mit den eigenen Beschwerden und Ressourcen zu ermöglichen. Der Biodynamische Ansatz Der biodynamische Ansatz der Craniosacral Therapie orientiert sich an den vorhandenen Ressourcen und den regulierenden Fähigkeiten des Körpers. Die Behandlung folgt dabei nicht einem vorgegebenen Ablauf, sondern den individuellen Reaktionen und Bedürfnissen der Klientin oder des Klienten. Mit achtsamen Berührungen und einer ruhigen therapeutischen Präsenz wird dem Körper Raum gegeben, auf Spannungen und Belastungen zu reagieren und eigene Regulationsprozesse zu entwickeln. Dabei können sich körperliche und emotionale Reaktionen zeigen und in den therapeutischen Prozess einbezogen werden.
Gespräch und körperzentrierte Behandlung können sich ergänzen. Persönliche Erfahrungen oder Belastungen erhalten dort Raum, wo sie für das aktuelle Anliegen von Bedeutung sind. Vorhandene Ressourcen werden bewusst einbezogen und können zur Stabilisierung und Orientierung beitragen. Ziel ist es, die Selbstregulation und Selbstwirksamkeit zu unterstützen und Veränderungen so in den Alltag zu integrieren, dass sie für die Klientin oder den Klienten nachhaltig nutzbar werden.

Fazit Bei Rückenproblemen lohnt es sich, nicht nur auf die schmerzende Stelle zu schauen. Entscheidend ist, was Sie persönlich entlastet und Ihnen hilft, im Alltag wieder mehr Beweglichkeit, Stabilität und Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln. Craniosacral Therapie kann Sie auf diesem Weg unterstützen und eine medizinische Abklärung oder Behandlung sinnvoll ergänzen.


Veronika Barczak Komplementärtherapeutin mit eidgenössischem Diplom Aktualisiert: September 2026
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